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NABU Naturschutzzentrum Federsee
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  Landwirtschaft
Hand in Hand mit dem Naturschutz

Nutzung am Federsee
Landwirtschaft am Federsee
Noch bis in die 1960er Jahre wurden die Riedwiesen traditionell extensiv genutzt. Diese Form der Nutzung schont Tiere und Pflanzen. Die nach den Seefällungen auf dem frei gelegten ehemaligen Seeboden entstandenen feuchten Wiesen eigneten sich weder zum Ackerbau noch zur Heugewinnung. Der Aufwuchs bestand v.a. aus Sauergräsern, war eiweißarm und scharfkantig. Aus Strohmangel benutzte man ihn als Einstreu ("Streuwiesen").

Wegen der späten Mahd konnten die Wiesenbrüter ihre Jungen aufziehen, Orchideen zu Ende blühen und aussamen. Die Streuwiesen sind inzwischen von der Landwirtschaft aufgegeben worden und werden heute vom Naturschutz gepflegt.

Auf trockeneren Standorten, aber auch durch die Schaffung eines dichten Netzes von Entwässerungsgräben im letzten Jahrhundert begann eine intensivere Grünlandnutzung: Die Landwirte düngten, mähten mehrmals und vor allem bereits früh im Jahr. Diese intensive Nutzungsform gefährdete den Bruterfolg und machte den Lebensraum auch für seltene Pflanzen unbrauchbar.

Das nachlassende Interesse an den unrentablen Flächen und umfangreiche Fördergelder für schonende Bewirtschaftung haben Naturschutz und Landwirtschaft in ein Boot gebracht. Inzwischen pflegen Landwirte im Auftrag des Naturschutzes besonders wertvolle Flächen. Ein Pflege- und Entwicklungsplan berücksichtigt beide Interessen.
 

  NABU-Naturschutzzentrum Federsee
Federseeweg 6
88422 Bad Buchau
Tel: 0 75 82 / 15 66
Fax: 0 75 82 / 17 78
eMail:
Träger des Naturschutzzentrums
Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)
Landesverband Baden-Württemberg
 

 

 

 
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